Sustainability Intelligence

Selbstbeschreibung

Sustainability Intelligence (Si) ist ein Berliner Analysehaus, das auf Basis der Ö²SE-Methode für die ganzheitliche Nachhaltigkeitsanalyse  gegründet  wurde. Ausgehend  von  unserem  ganzheitlichen  Nachhaltigkeitsverständnis,  basierend  auf  acht  Prinzipien (Common Sense),  haben  wir  eine  innovative Methode  zur  Nachhaltigkeitsbewertung  (Messung der Nachhaltigkeitsleistung) entwickelt:  Was  innerhalb  eines  Unternehmens  an  internen  Strategien, geschäftlicher Ausrichtung und Prozessen existiert, kann nur im Zusammenhang mit den Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft vollständig beurteilt werden. Die Si ist u.a. Mitglied des FNG und hat bisher über 600 europäische Unternehmen und Projekte analysiert.


Der Beitrag bezieht sich auf diese Thesen des H4SF

These 5:Das Wissen und die Kompetenzen um treuhänderische Pflichten und die spezifische Verantwortung in der Finanzwirtschaft ist weiterzuentwickeln
These 6:Die Finanzwirtschaft in Deutschland sollte einen sichtbaren Beitrag leisten, um die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen
These 9:Nachhaltigkeitsaspekte müssen Eingang finden in die Risikokultur der Finanzwirtschaft

Die zehn Thesen des Hub for Sustainable Finance

Unser Beitrag zu Sustainable Finance

  1. Mitwirkung an der Entwicklung des DEX - Deutscher Ethik-Index in Kooperation mit der Stiftung Club of Hamburg (www.clubofhamburg.de). Hier sollen qualifizierte Unternehmen, die Erfolg mit Anstand erzielen, aufgenommen werden. Meilensteine

    • 2. Quartal 2018: Screening geeigneter Unternehmen nach der Ö²SE-Methode (holistischer Ansatz)

    • 4. Quartal 2018: Erste Aufnahme von Unternehmen in den DEX, die ökonomischen Erfolg mit Anstand generieren. Auszeichnung der DEX-Unternehmen auf einer Gala in Hamburg (1. Quartal 2019)

  2. Unterstützung der GIZ im Projekt "Global Initiative on Disaster Risk Management" (Panama)

  3. Analyse von Unternehmen für wirklich nachhaltige Fonds (z. B. mit ODDO BHF Bank)


Statement

These 5: Das Wissen und die Kompetenzen um treuhänderische Pflichten und die spezifische Verantwortung in der Finanzwirtschaft ist weiterzuentwickeln. Alle institutionellen Investoren und Vermögensverwalter (öffentlich wie privat) stehen vor der Aufgabe, Nachhaltigkeit systematisch in das so genannte "magische Dreieck" der Geldanlage (Liquidität, Sicherheit, Rendite) zu integrieren und deren finanzielle Relevanz bei Finanzanalyse und -entscheidung zu berücksichtigen.

Vielmehr als die bloße Integration der Nachhaltigkeit in das magische Dreieck der Geldanlage, auf gleicher Ebene der klassischen treuhänderischen Pflichten Liquidität, Sicherheit und Rendite, soll Nachhaltigkeit aus unserer Sicht übergeordnetes Ziel jeder Anlage-Entscheidung sein, weil nicht-nachhaltige Anlageentscheidungen auf lange Sicht die Erfüllung der klassischen treuhänderischen Pflichten bedrohen.  

These 6: Die Finanzwirtschaft in Deutschland sollte einen sichtbaren Beitrag leisten, um die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. (...) Hierfür sind Nachhaltigkeits-Standards (etwa bei Geldanlagen, Finanzprodukten und Anleihen) transparent offenzulegen und im Wettbewerb zu verbessern (...). 

Damit der Beitrag der deutschen Finanzindustrie zu den globalen Nachhaltigkeitszielen gemessen werden kann, soll eine geeignete, standardisierte Methodologie entwickelt werden. Wir glauben, dass Transparenz, Rückverfolgbarkeit und die Beteiligung externer Stakeholdergruppen im Entwicklungsprozess der Kriterien  von essenzieller Bedeutung ist, damit die Bedürfnisse unterschiedlicher gesellschaftlichen Gruppen so adäquat wie möglich widergespiegelt werden können. Allerdings ist der Wettbewerb aus unserer Sicht nicht der einzige Weg, um Standards zu entwickeln und Methoden zu verbessern. Auch Kooperationen, zum Beispiel zwischen Vertretern verschiedener "Strömungen" der heutigen Methoden-Landschaft, können zu geeigneten Standards führen. Vor allem was die Messung des Beitrages zu den Nachhaltigkeitszielen angeht, wäre es förderlich, sich einen kombinierten Ansatz aus ESG-Analyse und der Messung von Impact (Analyse-Methode aus dem Bereich des Impact Investing) vorzustellen, da es sich bei der Messung nicht nur um eine standardisierte Integration von Risiken, sondern auch um den Beitrag zur Umsetzung bestimmter konkreter Ziele handelt. Der von Si entwickelte holistische Ansatz der Nachhaltigkeitsmessung ist nach Ansicht von Beobachtern grundsätzlich dazu geeignet, als Vorlage bzw. als Basis für eine Standardisierung des Nachhaltigkeitsverständnisses und der Nachhaltigkeitsbewertung zu dienen.

These 9: Nachhaltigkeitsaspekte müssen Eingang finden in die Risikokultur der Finanzwirtschaft. Die systematische Integration ökologischer, sozialer und Governance Aspekte in das Risikomanagement wirkt sich positiv auf die Stabilität des Finanzsystems aus. 

Es sollten auch die ökologischen, sozialen und Governance Aspekte, die Risiken für die Gesellschaft oder die Umwelt darstellen könnten, durch die Finanzwirtschaft betrachtet werden. Über das interne Risikomanagement der Akteure der Finanzwirtschaft hinaus wirkt sich die systematische Integration ökologischer, sozialer und Governance Aspekte in die Anlageentscheidungen positiv auf die Stabilität unserer ökologischen und sozialen Umwelt aus.