Strategische Allianz (STA) mit der schwedischen Bank SEB zur Entwicklung grüner Anleihemärkte in G20

Selbstbeschreibung

Im Rahmen des develoPPP.de Programms arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit dem Privatsektor um innovative Projekte für nachhaltige Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern zu unterstützen.

Als Dienstleister der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung mit Büros in über 130 Ländern hat die GIZ mit mehr als 50 Jahren Erfahrung weltweit tiefe regionale und fachliche Expertise sowie enge Arbeitsbeziehungen mit Regierungen, der Wirtschaft und Think Tanks aufgebaut. Mit dem Ziel die Entwicklung prosperierender, nachhaltiger Märkte für grüne Anleihen in G20 Schwellenländern zu fördern, formte die GIZ im April 2016 eine develoPPP.de Strategische Allianz mit der Schwedischen Bank Skandinaviska Enskilda Banken (SEB). SEB gilt als Pionier und weltweit führender Wissensträger hinsichtlich der Produkt- und Marktentwicklung im Bereich grüne Anleihen. SEB setzte als Underwriter eine Reihe bahnbrechender Emissionen um, darunter der erste Green Bond der Weltbank, den ersten kommunalen Green Bond (Stadt Göteborg), der erste nicht-supranationale Green Bond (Export-Import-Bank Korea), und die erste grüne Unternehmensanleihe (das Schwedische Immobilienunternehmen Vasakronan).
 


Der Beitrag bezieht sich auf diese Thesen des H4SF

These 3:Nachhaltiges Finanzieren erfordert ein neues Verhältnis zwischen Staat und Finanzwirtschaft, das gesellschaftlichen Zielen und allgemeiner Integrität dient. Dies verlangt eine strategische Ausrichtung und Steuerung mit Indikatoren und Zielen
These 4:Es bedarf der Identifikation und Entwicklung geeigneter Instrumente, um die Infrastrukturen der Zukunft zu finanzieren

Die zehn Thesen des Hub for Sustainable Finance

Unser Beitrag zu Sustainable Finance

Die STA fördert den Wissenstransfer und Aufbau technischer Kapazitäten von Marktakteuren (potentiellen Emittenten, Investoren, Banken) sowie Regulierern, Börsen und Verifizierungsinstitutionen, um höchste Umwelt- und Transparenzstandards zu verankern. Mehr als 250 Institutionen in den vier Partnerländern (Brasilien, China, Indien und Mexiko) haben von der Teilnahme an Workshops, runden Tischen, Konferenzen, bilateralen Beratungsgesprächen sowie Marktstudien profitiert. Weitere Projektpartner: Klimaforschungsinstitut CICERO, Brasilianischer Unternehmensverband für Nachhaltige Entwicklung (CEBDS), China’s Green Finance Committee (GFC), Mexikanischer und Indischer Bankenverband (ABM und IBA).