Impact Investing der Evangelischen Bank

Selbstbeschreibung

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes Kreditinstitut mit Hauptstellen in Kassel und Kiel. Sie ist ein spezialisierter Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Gesundheits-/Sozialwirtschaft. Mit einer Bilanzsumme von 7,3 Mrd. Euro positioniert sich die Evangelische Bank als größte Kirchenbank in Deutschland. Als nachhaltiger Asset Manager verwaltet sie über 3,9 Mrd. Euro. Basierend auf gutem Research und einem strukturierten und disziplinierten Investmentprozess werden Mandate unter strengen Nachhaltigkeitskriterien aktiv gemanagt.


Der Beitrag bezieht sich auf diese Thesen des H4SF

These 4:Es bedarf der Identifikation und Entwicklung geeigneter Instrumente, um die Infrastrukturen der Zukunft zu finanzieren
These 6:Die Finanzwirtschaft in Deutschland sollte einen sichtbaren Beitrag leisten, um die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen

Die zehn Thesen des Hub for Sustainable Finance

Unser Beitrag zu Sustainable Finance

Mit dem Ziel der Generierung eines nachhaltigen und entwicklungspolitischen Impacts und als Beitrag zur Erreichung Sustainable Development Goals (SDGs) bündeln die Evangelische Bank und die KfW-Tochter DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH ihre Expertise.

Gemeinsam haben sie bereits zwei in dieser Form in Deutschland einmalige Impact-Investment-Fonds aufgelegt:
• Vergabe von Darlehen an Finanzinstitute in den Emerging Markets zur Weiterreichung an kleine und mittlere Unternehmen (SMEs): EB-SME Finance Fund – Emerging Markets
• Finanzierung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien: EB Renewable Energy Fund Emerging Markets

Mit diesen Fonds leistet die Evangelische Bank – durch gezielte Investitionen in den Entwicklungs- und Schwellenländern – einen aktiven Beitrag zum Aufbau von nachhaltigem Wachstum vor Ort. Die Idee, durch diese Art gezielter, wirkungsorientierter Investments eine attraktive Rendite zu erzielen, stößt auf großes Interesse der Investoren. Vorstellung der Fonds Während das Segment der Kleinstkredite in den Emerging Markets durch die sogenannten Mikrofinanzinstitute ausreichend abgedeckt wird und die großen Mittelständler in der Regel über einen guten Zugang zu den kreditgebenden Banken sowie zu den Kapitalmärkten verfügen, klafft dazwischen jedoch eine Finanzierungslücke. An der Schließung dieser Lücke setzt der EB-SME Finance Fund – Emerging Markets an. Dieser Fonds vergibt Darlehen an Finanzinstitute in diesen Ländern, mit dem Auftrag, diese an lokale kleine und mittlere Unternehmen weiterzureichen und somit den Aufbau einer mittelständischen Basis vor Ort zu unterstützen und Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Das Konzept des EB Renewable Energy Fund Emerging Markets besteht in der Projektfinanzierung der Vorhaben zur Förderung der erneuerbaren Energien in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Effekte des Fonds sind dabei vielfältig: Zum einen leistet der Fonds einen Beitrag zum Klimaschutz: Durch die Investition in erneuerbare Energien anstelle von fossilen Kraftwerken können CO2-Emissionen vermieden werden. Zum anderen schafft er durch den Ausbau und die Sicherung der Energieversorgung notwendige Voraussetzung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in diesen Ländern.


Statement

Mit unserem Fonds-Angebot profitieren die Investoren von der gebündelten Expertise der Evangelischen Bank und der DEG, die seit mehr als 50 Jahren in den Entwicklungs- und Schwellenländern aktiv ist. Neben einer attraktiven Rendite werden mit den Fondsinvestments nachhaltige ökologische, soziale sowie messbare entwicklungspolitische Effekte erzielt.

Durch diese Wirkungsorientierung leisten unsere Impact-Investment-Angebote auch einen unmittelbaren Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) (insb. zu den Zielen Nr. 1 (No poverty), 7 (Affordable and clean energy), 8 (Decent work and economic growth), 9 (Industry, Innovation and Infrastructure) und 13 (Climate Action).